Im Zweifel für die Freiheit.

9. Feb. 2022

Da es immer wieder aus dem Bereich der mir und meiner Partei nicht wirklich nahe steht kommt, fasse ich es hier noch einmal gern zusammen. Meine Wahrnehmung der Spaziergänge ist, dass Menschen auf die Straße gehen, aus Sorge über die Corona-Maßnahmen, insbesondere einer Impfpflicht und für die Freiheit. Diese Bürgerbewegung ist in keinster Weise politisch getrieben oder einzuordnen. Menschen sehen diese Spaziergänge als ihre Möglichkeit einer friedlichen Meinungsbekundung. In Werder (wie in vielen anderen Orten) geschieht das durchweg friedlich. Die öffentliche Ordnung und Sicherheit war zu keinem Zeitpunkt in unserer Stadt gefährdet. Daher war die Aktion der Polizei überzogen und nicht verhältnismäßig. Ich kenne keinen Veranstalter oder Initiator. Daher werde ich mir auch die Spaziergänge nicht zu eigen machen. Die Haltung der AfD ist bundesweit seit Monaten bekannt. Unsere Abgeordneten in den Landtagen und im Bundestag haben immer wieder parlamentarisch unsere Positionen verteidigt und auch Klagen bei den Gerichten eingereicht.
Wenn nun immer wieder gern im Zusammenhang mit den Spaziergängen gefordert wird, die AfD solle eine Demonstration anmelden. Dann dient das nur einem Zweck, dass die die dies fordern und meist dem linken Spektrum zuzuordnen sind, sofort die gesamte Bürgerbewegung diffamieren und diskreditieren. Und dafür lassen sich weder die Bürger, noch ich missbrauchen.
Ich wiederhole es hier gern noch einmal.
Aktuell sind Menschen in vielen Städten unseres Landes auf den Straßen. In Ost und West. Diese Menschen sind die Mitte unserer Gesellschaft.
Und ich denke auch, dass die Menschen in Zukunft noch wegen anderer Themen auf die Straße gehen werden.
Wenn regierende Politiker weiter über die Freiheit und das Geld der Bürger so entscheiden dürfen, werden die Bürger es den Regierenden zeigen.
Ich lese übrigens bei vielen Veranstaltungen „Die rote Linie sind wir!“

Herzliche Grüße

Marlon Deter

Stellvertretender Vorsitzender
Kreisverband Potsdam - Mittelmark